Grundsteuer-Hebesatz Sande
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Sande (Friesland) in Niedersachsen.
Sande
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03455014
So steht Sande im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 420 % liegt Sande auf Platz 138 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Sande liegt 105 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Friesland
Von den 8 Gemeinden im Kreis Friesland hat Sande den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 419 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 420 % gesunken (-80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 650 %).
Rechenbeispiel für Sande
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Sande 420 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 105 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 252,00 € im Jahr bzw. 63,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 420 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 420 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Sande.
Hebesatz-Entwicklung in Sande
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 500 % | 500 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 650 % | 650 % | +150 % |
| 2024 (vor der Reform) | 650 % | 650 % | 0 % |
| 2025 | 665 % | 420 % | -230 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Friesland
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Schortens | 21.001 | 480 % | 2024 |
| 2 | Wangerland | 9.137 | 450 % | 2024 |
| 3 | Wangerooge, Nordseebad | 1.048 | 425 % | 2025 |
| 4 | Bockhorn | 8.791 | 420 % | 2025 |
| 5 | Sande | 8.629 | 420 % | 2025 |
| 6 | Varel | 24.635 | 410 % | 2025 |
| 7 | Zetel | 12.349 | 375 % | 2025 |
| 8 | Jever | 14.671 | 370 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (8 Gemeinden).
Grundsteuer in Sande
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Sande?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Sande bei 420 %, für die Grundsteuer A bei 665 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Sande hoch?
Mit 420 % liegt Sande auf Platz 138 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Sande den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 420 % gesunken (-80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 650 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Sande?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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