Schortens

NI
Niedersachsen Friesland PLZ 26419 21.001 Einwohner
Grundsteuer A 480 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 480 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03455015

Grundsteuer für Schortens berechnen
Auf einen Blick

So steht Schortens im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 480 % liegt Schortens auf Platz 68 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 93 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Schortens liegt 165 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Friesland

Von den 8 Gemeinden im Kreis Friesland hat Schortens den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 419 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 480 % gestiegen (+100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 380 %).

Rechenbeispiel für Schortens

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schortens 480 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 165 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 288,00 € im Jahr bzw. 72,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 480 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 480 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schortens.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schortens

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 380 % 0 %
2024 (vor der Reform) 480 % 480 % +100 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Friesland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Friesland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Schortens 21.001 480 % 2024
2 Wangerland 9.137 450 % 2024
3 Wangerooge, Nordseebad 1.048 425 % 2025
4 Bockhorn 8.791 420 % 2025
5 Sande 8.629 420 % 2025
6 Varel 24.635 410 % 2025
7 Zetel 12.349 375 % 2025
8 Jever 14.671 370 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (8 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schortens

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schortens?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schortens bei 480 %, für die Grundsteuer A bei 480 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Schortens hoch?

Mit 480 % liegt Schortens auf Platz 68 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 93 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schortens den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 480 % gestiegen (+100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schortens?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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