Rastede

NI
Niedersachsen Ammerland PLZ 26180 22.936 Einwohner
Grundsteuer A 283 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 283 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -67 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03451005

Grundsteuer für Rastede berechnen
Auf einen Blick

So steht Rastede im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 283 % liegt Rastede auf Platz 525 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Rastede liegt 32 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Ammerland

Von den 6 Gemeinden im Kreis Ammerland hat Rastede den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 299 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 283 % gesunken (-67 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Rastede

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rastede 283 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 32 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 169,80 € im Jahr bzw. 42,45 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 283 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 283 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rastede.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Rastede

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 330 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 330 % 350 % 0 %
2025 283 % 283 % -67 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ammerland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ammerland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bad Zwischenahn 29.613 331 % 2025
2 Apen 12.200 314 % 2025
3 Edewecht 22.389 300 % 2025
4 Wiefelstede 16.538 285 % 2025
5 Rastede 22.936 283 % 2025
6 Westerstede 23.956 280 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (6 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Rastede

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rastede?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rastede bei 283 %, für die Grundsteuer A bei 283 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Rastede hoch?

Mit 283 % liegt Rastede auf Platz 525 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Rastede den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 283 % gesunken (-67 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rastede?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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