Grundsteuer-Hebesatz Apen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Apen (Ammerland) in Niedersachsen.
Apen
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03451001
So steht Apen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 314 % liegt Apen auf Platz 411 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 56 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Apen liegt 1 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Ammerland
Von den 6 Gemeinden im Kreis Ammerland hat Apen den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 299 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 314 % gesunken (-66 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).
Rechenbeispiel für Apen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Apen 314 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 1 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 188,40 € im Jahr bzw. 47,10 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 314 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 314 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Apen.
Hebesatz-Entwicklung in Apen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | 0 % |
| 2025 | 314 % | 314 % | -66 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ammerland
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bad Zwischenahn | 29.613 | 331 % | 2025 |
| 2 | Apen | 12.200 | 314 % | 2025 |
| 3 | Edewecht | 22.389 | 300 % | 2025 |
| 4 | Wiefelstede | 16.538 | 285 % | 2025 |
| 5 | Rastede | 22.936 | 283 % | 2025 |
| 6 | Westerstede | 23.956 | 280 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (6 Gemeinden).
Grundsteuer in Apen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Apen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Apen bei 314 %, für die Grundsteuer A bei 314 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Apen hoch?
Mit 314 % liegt Apen auf Platz 411 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 56 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Apen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 314 % gesunken (-66 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Apen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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