Obernholz

NI
Niedersachsen Gifhorn PLZ 29386 801 Einwohner
Grundsteuer A 400 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 225 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -175 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03151019

Grundsteuer für Obernholz berechnen
Auf einen Blick

So steht Obernholz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 225 % liegt Obernholz auf Platz 724 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Obernholz liegt 90 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Gifhorn

Von den 41 Gemeinden im Kreis Gifhorn hat Obernholz den 35.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 315 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 225 % gesunken (-175 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Obernholz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Obernholz 225 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 90 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 135,00 € im Jahr bzw. 33,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 225 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 225 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Obernholz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Obernholz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2025 – 225 % -175 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Gifhorn

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Gifhorn

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
27 Steinhorst 1.225 295 % 2025
28 Brome, Flecken 3.095 280 % 2025
29 Bokensdorf 1.240 265 % 2025
30 Rühen 5.760 245 % 2025
31 Dedelstorf 1.198 240 % 2025
32 Groß Oesingen 2.069 240 % 2025
33 Wittingen 11.028 240 % 2025
34 Tülau 1.482 235 % 2025
35 Obernholz 801 225 % 2025
36 Schönewörde 867 225 % 2025
37 Sprakensehl 1.094 225 % 2025
38 Tiddische 1.243 220 % 2025
39 Bergfeld 873 195 % 2025
40 Barwedel 985 189 % 2025
41 Parsau 1.934 179 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (41 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Obernholz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Obernholz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Obernholz bei 225 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Obernholz hoch?

Mit 225 % liegt Obernholz auf Platz 724 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Obernholz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 225 % gesunken (-175 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Obernholz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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