Grundsteuer-Hebesatz Bergfeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bergfeld (Gifhorn) in Niedersachsen.
Bergfeld
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03151003
So steht Bergfeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 195 % liegt Bergfeld auf Platz 838 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 11 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Bergfeld liegt 120 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Gifhorn
Von den 41 Gemeinden im Kreis Gifhorn hat Bergfeld den 39.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 315 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 195 % gesunken (-125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %).
Rechenbeispiel für Bergfeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bergfeld 195 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 120 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 117,00 € im Jahr bzw. 29,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 195 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 195 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bergfeld.
Hebesatz-Entwicklung in Bergfeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 320 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 320 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 320 % | 0 % |
| 2025 | 290 % | 195 % | -125 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Gifhorn
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 27 | Steinhorst | 1.225 | 295 % | 2025 |
| 28 | Brome, Flecken | 3.095 | 280 % | 2025 |
| 29 | Bokensdorf | 1.240 | 265 % | 2025 |
| 30 | Rühen | 5.760 | 245 % | 2025 |
| 31 | Dedelstorf | 1.198 | 240 % | 2025 |
| 32 | Groß Oesingen | 2.069 | 240 % | 2025 |
| 33 | Wittingen | 11.028 | 240 % | 2025 |
| 34 | Tülau | 1.482 | 235 % | 2025 |
| 35 | Obernholz | 801 | 225 % | 2025 |
| 36 | Schönewörde | 867 | 225 % | 2025 |
| 37 | Sprakensehl | 1.094 | 225 % | 2025 |
| 38 | Tiddische | 1.243 | 220 % | 2025 |
| 39 | Bergfeld | 873 | 195 % | 2025 |
| 40 | Barwedel | 985 | 189 % | 2025 |
| 41 | Parsau | 1.934 | 179 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (41 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Bergfeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bergfeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bergfeld bei 195 %, für die Grundsteuer A bei 290 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Bergfeld hoch?
Mit 195 % liegt Bergfeld auf Platz 838 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 11 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bergfeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 195 % gesunken (-125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bergfeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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