Grundsteuer-Hebesatz Steinhorst
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Steinhorst (Gifhorn) in Niedersachsen.
Steinhorst
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03151029
So steht Steinhorst im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 295 % liegt Steinhorst auf Platz 486 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 48 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Steinhorst liegt 20 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Gifhorn
Von den 41 Gemeinden im Kreis Gifhorn hat Steinhorst den 27.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 315 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 460 % auf 295 % gesunken (-165 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 460 %).
Rechenbeispiel für Steinhorst
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinhorst 295 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 20 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 177,00 € im Jahr bzw. 44,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 295 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 295 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinhorst.
Hebesatz-Entwicklung in Steinhorst
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 460 % | 460 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 460 % | 460 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 460 % | 460 % | 0 % |
| 2025 | 420 % | 295 % | -165 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Gifhorn
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 20 | Ribbesbüttel | 2.104 | 330 % | 2025 |
| 21 | Meinersen | 7.971 | 329 % | 2025 |
| 22 | Ehra-Lessien | 1.666 | 310 % | 2025 |
| 23 | Hillerse | 2.486 | 300 % | 2025 |
| 24 | Ummern | 1.482 | 300 % | 2025 |
| 25 | Wagenhoff | 1.119 | 300 % | 2025 |
| 26 | Wesendorf | 5.624 | 300 % | 2025 |
| 27 | Steinhorst | 1.225 | 295 % | 2025 |
| 28 | Brome, Flecken | 3.095 | 280 % | 2025 |
| 29 | Bokensdorf | 1.240 | 265 % | 2025 |
| 30 | Rühen | 5.760 | 245 % | 2025 |
| 31 | Dedelstorf | 1.198 | 240 % | 2025 |
| 32 | Groß Oesingen | 2.069 | 240 % | 2025 |
| 33 | Wittingen | 11.028 | 240 % | 2025 |
| 34 | Tülau | 1.482 | 235 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (41 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Steinhorst
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinhorst?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinhorst bei 295 %, für die Grundsteuer A bei 420 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Steinhorst hoch?
Mit 295 % liegt Steinhorst auf Platz 486 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 48 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Steinhorst den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 460 % auf 295 % gesunken (-165 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 460 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinhorst?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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