Grundsteuer-Hebesatz Neuenhaus
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Neuenhaus (Grafschaft Bentheim) in Niedersachsen.
Neuenhaus
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03456014
So steht Neuenhaus im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 334 % liegt Neuenhaus auf Platz 349 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Neuenhaus liegt 19 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Grafschaft Bentheim
Von den 25 Gemeinden im Kreis Grafschaft Bentheim hat Neuenhaus den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 273 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 345 % auf 334 % gesunken (-11 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).
Rechenbeispiel für Neuenhaus
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neuenhaus 334 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 19 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 200,40 € im Jahr bzw. 50,10 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 334 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 334 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neuenhaus.
Hebesatz-Entwicklung in Neuenhaus
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 345 % | 345 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 360 % | 370 % | +25 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 370 % | 0 % |
| 2025 | – | 334 % | -36 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Grafschaft Bentheim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Nordhorn | 57.372 | 415 % | 2025 |
| 2 | Bad Bentheim | 16.676 | 401 % | 2025 |
| 3 | Uelsen | 5.930 | 375 % | 2025 |
| 4 | Wietmarschen | 12.929 | 350 % | 2024 |
| 5 | Neuenhaus | 10.827 | 334 % | 2025 |
| 6 | Schüttorf | 13.523 | 333 % | 2025 |
| 7 | Emlichheim | 7.744 | 303 % | 2025 |
| 8 | Esche | 616 | 284 % | 2025 |
| 9 | Quendorf | 635 | 280 % | 2025 |
| 10 | Hoogstede | 2.888 | 275 % | 2025 |
| 11 | Ohne | 651 | 275 % | 2025 |
| 12 | Lage | 1.095 | 271 % | 2025 |
| 13 | Samern | 797 | 267 % | 2025 |
| 14 | Itterbeck | 1.697 | 250 % | 2025 |
| 15 | Halle | 653 | 245 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Neuenhaus
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neuenhaus?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neuenhaus bei 334 %, für die Grundsteuer A bei 360 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Neuenhaus hoch?
Mit 334 % liegt Neuenhaus auf Platz 349 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Neuenhaus den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 345 % auf 334 % gesunken (-11 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neuenhaus?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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