Lingen (Ems)

NI
Niedersachsen Emsland PLZ 49808 56.539 Einwohner
Grundsteuer A 410 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 410 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03454032

Grundsteuer für Lingen (Ems) berechnen
Auf einen Blick

So steht Lingen (Ems) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 410 % liegt Lingen (Ems) auf Platz 159 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Lingen (Ems) liegt 95 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Emsland

Von den 60 Gemeinden im Kreis Emsland hat Lingen (Ems) den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 251 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 410 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 330 %).

Rechenbeispiel für Lingen (Ems)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lingen (Ems) 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 95 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lingen (Ems).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Lingen (Ems)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 335 % 330 % –
2023 (vor der Reform) 335 % 330 % 0 %
2024 (vor der Reform) 410 % 410 % +80 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Emsland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Emsland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Lingen (Ems) 56.539 410 % 2024
2 Andervenne 910 360 % 2024
3 Beesten 1.753 360 % 2024
4 Freren 4.892 360 % 2024
5 Messingen 1.118 360 % 2024
6 Thuine 1.725 360 % 2024
7 Lathen 6.748 340 % 2025
8 Salzbergen 7.962 340 % 2024
9 Meppen 36.984 332 % 2025
10 Emsbüren 10.544 325 % 2025
11 Geeste 12.186 320 % 2025
12 Haselünne 13.503 320 % 2025
13 Spelle 9.827 315 % 2025
14 Papenburg 36.972 310 % 2025
15 Haren (Ems) 24.175 300 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (60 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Lingen (Ems)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lingen (Ems)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lingen (Ems) bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 410 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Lingen (Ems) hoch?

Mit 410 % liegt Lingen (Ems) auf Platz 159 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Lingen (Ems) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 410 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 330 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lingen (Ems)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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