Lehre

NI
Niedersachsen Helmstedt PLZ 38165 11.804 Einwohner
Grundsteuer A 450 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 440 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03154014

Grundsteuer für Lehre berechnen
Auf einen Blick

So steht Lehre im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 440 % liegt Lehre auf Platz 111 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Lehre liegt 125 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Helmstedt

Von den 23 Gemeinden im Kreis Helmstedt hat Lehre den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 221 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Lehre unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Lehre

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lehre 440 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 125 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 264,00 € im Jahr bzw. 66,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 440 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 440 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lehre.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Lehre

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 450 % 440 % –
2023 (vor der Reform) 450 % 440 % 0 %
2024 (vor der Reform) 450 % 440 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Helmstedt

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Helmstedt

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Lehre 11.804 440 % 2024
2 Helmstedt 25.048 370 % 2025
3 Königslutter am Elm 15.293 345 % 2025
4 Schöningen 10.937 333 % 2025
5 Velpke 4.966 315 % 2025
6 Danndorf 2.520 265 % 2025
7 Süpplingen 1.667 234 % 2025
8 Groß Twülpstedt 2.816 230 % 2025
9 Rennau 721 230 % 2025
10 Frellstedt 832 218 % 2025
11 Grasleben 2.256 210 % 2025
12 Grafhorst 1.092 190 % 2025
13 Warberg 781 190 % 2025
14 Wolsdorf 914 176 % 2025
15 Querenhorst 495 175 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Lehre

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lehre?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lehre bei 440 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Lehre hoch?

Mit 440 % liegt Lehre auf Platz 111 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Lehre den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Lehre unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lehre?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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