Goslar

NI
Niedersachsen Goslar PLZ 38640 47.454 Einwohner
Grundsteuer A 360 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 430 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -30 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03153017

Grundsteuer für Goslar berechnen
Auf einen Blick

So steht Goslar im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 430 % liegt Goslar auf Platz 126 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Goslar liegt 115 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Goslar

Von den 7 Gemeinden im Kreis Goslar hat Goslar den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 365 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 460 % auf 430 % gesunken (-30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 460 %).

Rechenbeispiel für Goslar

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Goslar 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 115 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Goslar.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Goslar

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 460 % –
2023 (vor der Reform) 360 % 460 % 0 %
2024 (vor der Reform) 360 % 460 % 0 %
2025 – 430 % -30 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Goslar

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Goslar

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bad Harzburg 19.503 440 % 2025
2 Clausthal-Zellerfeld, Berg- und Universitätsstadt 13.501 437 % 2025
3 Goslar 47.454 430 % 2025
4 Liebenburg 7.784 350 % 2025
5 Seesen 18.612 330 % 2025
6 Braunlage 4.767 315 % 2025
7 Langelsheim 14.461 250 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (7 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Goslar

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Goslar?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Goslar bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 360 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Goslar hoch?

Mit 430 % liegt Goslar auf Platz 126 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Goslar den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 460 % auf 430 % gesunken (-30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 460 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Goslar?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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