Grundsteuer-Hebesatz Goslar
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Goslar (Goslar) in Niedersachsen.
Goslar
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03153017
So steht Goslar im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 430 % liegt Goslar auf Platz 126 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Goslar liegt 115 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Goslar
Von den 7 Gemeinden im Kreis Goslar hat Goslar den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 365 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 460 % auf 430 % gesunken (-30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 460 %).
Rechenbeispiel für Goslar
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Goslar 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 115 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Goslar.
Hebesatz-Entwicklung in Goslar
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 360 % | 460 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 360 % | 460 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 460 % | 0 % |
| 2025 | – | 430 % | -30 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Goslar
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bad Harzburg | 19.503 | 440 % | 2025 |
| 2 | Clausthal-Zellerfeld, Berg- und Universitätsstadt | 13.501 | 437 % | 2025 |
| 3 | Goslar | 47.454 | 430 % | 2025 |
| 4 | Liebenburg | 7.784 | 350 % | 2025 |
| 5 | Seesen | 18.612 | 330 % | 2025 |
| 6 | Braunlage | 4.767 | 315 % | 2025 |
| 7 | Langelsheim | 14.461 | 250 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (7 Gemeinden).
Grundsteuer in Goslar
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Goslar?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Goslar bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 360 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Goslar hoch?
Mit 430 % liegt Goslar auf Platz 126 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Goslar den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 460 % auf 430 % gesunken (-30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 460 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Goslar?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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