Braunlage

NI
Niedersachsen Goslar PLZ 37444 4.767 Einwohner
Grundsteuer A 580 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 315 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -135 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03153016

Grundsteuer für Braunlage berechnen
Auf einen Blick

So steht Braunlage im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 315 % liegt Braunlage auf Platz 402 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 56 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 % – genau auf diesem Niveau.

Im Landkreis Goslar

Von den 7 Gemeinden im Kreis Goslar hat Braunlage den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 365 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 315 % gesunken (-135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %).

Rechenbeispiel für Braunlage

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Braunlage 315 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also gleich viel. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 189,00 € im Jahr bzw. 47,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 315 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 315 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Braunlage.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Braunlage

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 450 % 450 % –
2023 (vor der Reform) 450 % 450 % 0 %
2024 (vor der Reform) 450 % 450 % 0 %
2025 580 % 315 % -135 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Goslar

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Goslar

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bad Harzburg 19.503 440 % 2025
2 Clausthal-Zellerfeld, Berg- und Universitätsstadt 13.501 437 % 2025
3 Goslar 47.454 430 % 2025
4 Liebenburg 7.784 350 % 2025
5 Seesen 18.612 330 % 2025
6 Braunlage 4.767 315 % 2025
7 Langelsheim 14.461 250 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (7 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Braunlage

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Braunlage?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Braunlage bei 315 %, für die Grundsteuer A bei 580 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Braunlage hoch?

Mit 315 % liegt Braunlage auf Platz 402 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 56 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Braunlage den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 315 % gesunken (-135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Braunlage?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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