Braunlage

NI
Niedersachsen PLZ 37444 4.879 Einwohner
Grundsteuer A 580 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 315 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -135 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03153016

Grundsteuer für Braunlage berechnen
So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 315 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 315 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Braunlage.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Braunlage

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 450 % 450 %
2023 (vor der Reform) 450 % 450 % 0 %
2024 (vor der Reform) 450 % 450 % 0 %
2025 580 % 315 % -135 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze vergleichbarer Gemeinden in Niedersachsen

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Freren 4.875 360 % 2024
Heeslingen 4.901 310 % 2025
Stadtoldendorf 4.857 331 % 2025
Salzhausen 4.850 390 % 2025
Velpke 4.913 315 % 2025
Tespe 4.842 389 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Braunlage

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Braunlage?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Braunlage bei 315 %, für die Grundsteuer A bei 580 % (Stand 2025).

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Braunlage?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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