Gevensleben

NI
Niedersachsen Helmstedt PLZ 38384 596 Einwohner
Grundsteuer A 590 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 138 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -272 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03154006

Grundsteuer für Gevensleben berechnen
Auf einen Blick

So steht Gevensleben im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 138 % liegt Gevensleben auf Platz 935 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 1 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Gevensleben liegt 177 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Helmstedt

Von den 23 Gemeinden im Kreis Helmstedt hat Gevensleben den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 221 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 138 % gesunken (-272 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %).

Rechenbeispiel für Gevensleben

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gevensleben 138 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 177 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 82,80 € im Jahr bzw. 20,70 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 138 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 138 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gevensleben.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Gevensleben

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 410 % 410 % –
2023 (vor der Reform) 410 % 410 % 0 %
2024 (vor der Reform) 410 % 410 % 0 %
2025 590 % 138 % -272 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Helmstedt

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Helmstedt

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
9 Rennau 721 230 % 2025
10 Frellstedt 832 218 % 2025
11 Grasleben 2.256 210 % 2025
12 Grafhorst 1.092 190 % 2025
13 Warberg 781 190 % 2025
14 Wolsdorf 914 176 % 2025
15 Querenhorst 495 175 % 2025
16 Süpplingenburg 649 171 % 2025
17 Jerxheim 1.024 170 % 2025
18 Räbke 792 154 % 2025
19 Söllingen 1.471 139 % 2025
20 Gevensleben 596 138 % 2025
21 Bahrdorf 1.742 135 % 2025
22 Mariental 995 135 % 2025
23 Beierstedt 360 129 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Gevensleben

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gevensleben?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gevensleben bei 138 %, für die Grundsteuer A bei 590 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Gevensleben hoch?

Mit 138 % liegt Gevensleben auf Platz 935 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 1 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Gevensleben den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 138 % gesunken (-272 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gevensleben?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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