Delmenhorst

NI
Niedersachsen PLZ 27749 81.274 Einwohner
Grundsteuer A 557 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 557 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +27 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03401000

Grundsteuer für Delmenhorst berechnen
Auf einen Blick

So steht Delmenhorst im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 557 % liegt Delmenhorst auf Platz 30 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Delmenhorst liegt 242 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 530 % auf 557 % gestiegen (+27 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 530 %).

Rechenbeispiel für Delmenhorst

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Delmenhorst 557 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 242 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 334,20 € im Jahr bzw. 83,55 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 557 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 557 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Delmenhorst.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Delmenhorst

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 530 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 530 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 530 % 0 %
2025 557 % 557 % +27 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Niedersachsen

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Wilhelmshaven 75.324 630 % 2025
Lüneburg 74.502 560 % 2025
Celle 66.930 545 % 2025
Hildesheim 98.207 822 % 2025
Garbsen 60.007 640 % 2025
Hameln 58.152 628 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Delmenhorst

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Delmenhorst?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Delmenhorst bei 557 %, für die Grundsteuer A bei 557 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Delmenhorst hoch?

Mit 557 % liegt Delmenhorst auf Platz 30 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Delmenhorst den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 530 % auf 557 % gestiegen (+27 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 530 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Delmenhorst?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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