Grundsteuer-Hebesatz Deinstedt
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Deinstedt (Rotenburg (Wümme)) in Niedersachsen.
Deinstedt
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03357011
So steht Deinstedt im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 161 % liegt Deinstedt auf Platz 914 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Deinstedt liegt 154 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rotenburg (Wümme)
Von den 57 Gemeinden im Kreis Rotenburg (Wümme) hat Deinstedt den 56.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 277 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 161 % gesunken (-199 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).
Rechenbeispiel für Deinstedt
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Deinstedt 161 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 154 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 96,60 € im Jahr bzw. 24,15 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 161 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 161 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Deinstedt.
Hebesatz-Entwicklung in Deinstedt
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 410 % | 360 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 420 % | 380 % | +20 % |
| 2024 (vor der Reform) | 420 % | 380 % | 0 % |
| 2025 | 380 % | 161 % | -219 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rotenburg (Wümme)
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 43 | Lengenbostel | 503 | 210 % | 2025 |
| 44 | Wilstedt | 1.746 | 209 % | 2025 |
| 45 | Westertimke | 438 | 198 % | 2025 |
| 46 | Alfstedt | 830 | 196 % | 2025 |
| 47 | Vorwerk | 988 | 196 % | 2025 |
| 48 | Reeßum | 1.762 | 184 % | 2025 |
| 49 | Breddorf | 1.019 | 183 % | 2025 |
| 50 | Bülstedt | 761 | 180 % | 2025 |
| 51 | Hipstedt | 1.237 | 180 % | 2025 |
| 52 | Seedorf | 692 | 178 % | 2025 |
| 53 | Ostereistedt | 934 | 174 % | 2025 |
| 54 | Sandbostel | 780 | 173 % | 2025 |
| 55 | Anderlingen | 809 | 164 % | 2025 |
| 56 | Deinstedt | 620 | 161 % | 2025 |
| 57 | Ebersdorf | 1.028 | 150 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (57 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Deinstedt
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Deinstedt?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Deinstedt bei 161 %, für die Grundsteuer A bei 380 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Deinstedt hoch?
Mit 161 % liegt Deinstedt auf Platz 914 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Deinstedt den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 161 % gesunken (-199 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Deinstedt?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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