Grundsteuer-Hebesatz Barendorf
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Barendorf (Lüneburg) in Niedersachsen.
Barendorf
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03355005
So steht Barendorf im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 507 % liegt Barendorf auf Platz 51 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Barendorf liegt 192 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Lüneburg
Von den 43 Gemeinden im Kreis Lüneburg hat Barendorf den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 364 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 507 % gestiegen (+82 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).
Rechenbeispiel für Barendorf
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Barendorf 507 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 192 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 304,20 € im Jahr bzw. 76,05 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 507 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 507 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Barendorf.
Hebesatz-Entwicklung in Barendorf
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 375 % | 425 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 375 % | 425 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 375 % | 425 % | 0 % |
| 2025 | 355 % | 507 % | +82 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Lüneburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Melbeck | 3.295 | 590 % | 2025 |
| 2 | Lüneburg | 74.502 | 560 % | 2025 |
| 3 | Barendorf | 2.424 | 507 % | 2025 |
| 4 | Adendorf | 10.795 | 490 % | 2025 |
| 5 | Reppenstedt | 7.029 | 475 % | 2025 |
| 6 | Wendisch Evern | 1.749 | 460 % | 2025 |
| 7 | Hohnstorf (Elbe) | 2.310 | 450 % | 2025 |
| 8 | Amelinghausen | 3.803 | 425 % | 2025 |
| 9 | Westergellersen | 1.983 | 421 % | 2025 |
| 10 | Deutsch Evern | 3.655 | 420 % | 2024 |
| 11 | Hittbergen | 952 | 415 % | 2024 |
| 12 | Bardowick, Flecken | 6.531 | 410 % | 2025 |
| 13 | Südergellersen | 1.549 | 410 % | 2024 |
| 14 | Artlenburg, Flecken | 1.786 | 405 % | 2024 |
| 15 | Embsen | 2.762 | 400 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (43 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Barendorf
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Barendorf?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Barendorf bei 507 %, für die Grundsteuer A bei 355 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Barendorf hoch?
Mit 507 % liegt Barendorf auf Platz 51 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Barendorf den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 507 % gestiegen (+82 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Barendorf?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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