Grundsteuer-Hebesatz Usedom
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Usedom (Vorpommern-Greifswald) in Mecklenburg-Vorpommern.
Usedom
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13075137
So steht Usedom im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 430 % liegt Usedom auf Platz 229 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Usedom liegt 35 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Von den 138 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald hat Usedom den 61.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 430 % gestiegen (+3 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).
Rechenbeispiel für Usedom
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Usedom 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 35 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Usedom.
Hebesatz-Entwicklung in Usedom
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | 0 % |
| 2025 | 400 % | 430 % | +3 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 56 | Zinnowitz, Ostseebad | 4.114 | 438 % | 2025 |
| 57 | Hanshagen | 892 | 437 % | 2024 |
| 58 | Murchin | 818 | 436 % | 2024 |
| 59 | Koblentz | 194 | 435 % | 2024 |
| 60 | Polzow | 237 | 435 % | 2024 |
| 61 | Brietzig | 168 | 430 % | 2024 |
| 62 | Rollwitz | 820 | 430 % | 2024 |
| 63 | Usedom | 1.483 | 430 % | 2025 |
| 64 | Bargischow | 302 | 427 % | 2024 |
| 65 | Katzow | 590 | 427 % | 2024 |
| 66 | Mellenthin | 464 | 427 % | 2024 |
| 67 | Pudagla | 480 | 427 % | 2024 |
| 68 | Rossow | 453 | 427 % | 2024 |
| 69 | Krusenfelde | 161 | 425 % | 2025 |
| 70 | Alt Tellin | 354 | 420 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (138 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Usedom
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Usedom?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Usedom bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Usedom hoch?
Mit 430 % liegt Usedom auf Platz 229 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Usedom den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 430 % gestiegen (+3 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Usedom?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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