Grundsteuer-Hebesatz Steinhagen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Steinhagen (Vorpommern-Rügen) in Mecklenburg-Vorpommern.
Steinhagen
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13073087
So steht Steinhagen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 353 % liegt Steinhagen auf Platz 510 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 30 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Steinhagen liegt 42 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Vorpommern-Rügen
Von den 101 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen hat Steinhagen den 50.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 333 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 396 % auf 353 % gesunken (-43 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 396 %).
Rechenbeispiel für Steinhagen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinhagen 353 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 42 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 211,80 € im Jahr bzw. 52,95 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 353 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 353 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinhagen.
Hebesatz-Entwicklung in Steinhagen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 396 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 396 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 396 % | 0 % |
| 2025 | – | 353 % | -43 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 43 | Sagard | 2.381 | 370 % | 2025 |
| 44 | Barth | 8.235 | 368 % | 2025 |
| 45 | Niepars | 2.511 | 365 % | 2024 |
| 46 | Weitenhagen | 219 | 363 % | 2025 |
| 47 | Dreschvitz | 767 | 360 % | 2025 |
| 48 | Marlow | 4.449 | 360 % | 2025 |
| 49 | Rambin | 925 | 360 % | 2025 |
| 50 | Steinhagen | 2.657 | 353 % | 2025 |
| 51 | Papenhagen | 521 | 351 % | 2025 |
| 52 | Wendorf | 854 | 350 % | 2024 |
| 53 | Sehlen | 891 | 343 % | 2025 |
| 54 | Wiek | 967 | 330 % | 2025 |
| 55 | Altefähr | 1.269 | 325 % | 2025 |
| 56 | Sellin, Ostseebad | 2.465 | 325 % | 2025 |
| 57 | Gustow | 566 | 322 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (101 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Steinhagen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinhagen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinhagen bei 353 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Steinhagen hoch?
Mit 353 % liegt Steinhagen auf Platz 510 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 30 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Steinhagen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 396 % auf 353 % gesunken (-43 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 396 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinhagen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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