Grundsteuer-Hebesatz Steinhagen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Steinhagen (Landkreis Rostock) in Mecklenburg-Vorpommern.
Steinhagen
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13072101
So steht Steinhagen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 407 % liegt Steinhagen auf Platz 330 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Steinhagen liegt 12 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Landkreis Rostock
Von den 112 Gemeinden im Kreis Landkreis Rostock hat Steinhagen den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 330 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 407 % gesunken (-20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).
Rechenbeispiel für Steinhagen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinhagen 407 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 12 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 244,20 € im Jahr bzw. 61,05 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 407 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 407 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinhagen.
Hebesatz-Entwicklung in Steinhagen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | 0 % |
| 2025 | 284 % | 407 % | -20 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Landkreis Rostock
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 13 | Am Salzhaff | 538 | 420 % | 2024 |
| 14 | Biendorf | 1.320 | 420 % | 2024 |
| 15 | Satow | 6.372 | 420 % | 2024 |
| 16 | Groß Wüstenfelde | 769 | 419 % | 2025 |
| 17 | Alt Sührkow | 384 | 415 % | 2024 |
| 18 | Sukow-Levitzow | 503 | 415 % | 2024 |
| 19 | Schwasdorf | 425 | 410 % | 2025 |
| 20 | Steinhagen | 658 | 407 % | 2025 |
| 21 | Bastorf | 1.150 | 400 % | 2024 |
| 22 | Bröbberow | 669 | 400 % | 2024 |
| 23 | Dreetz | 188 | 400 % | 2025 |
| 24 | Groß Roge | 582 | 400 % | 2025 |
| 25 | Hohen Demzin | 354 | 400 % | 2025 |
| 26 | Kassow | 371 | 400 % | 2024 |
| 27 | Rukieten | 346 | 400 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (112 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Steinhagen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinhagen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinhagen bei 407 %, für die Grundsteuer A bei 284 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Steinhagen hoch?
Mit 407 % liegt Steinhagen auf Platz 330 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Steinhagen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 407 % gesunken (-20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinhagen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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