Steinhagen

MV
Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Rostock PLZ 18246 658 Einwohner
Grundsteuer A 284 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 407 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -20 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13072101

Grundsteuer für Steinhagen berechnen
Auf einen Blick

So steht Steinhagen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 407 % liegt Steinhagen auf Platz 330 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Steinhagen liegt 12 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Landkreis Rostock

Von den 112 Gemeinden im Kreis Landkreis Rostock hat Steinhagen den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 330 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 407 % gesunken (-20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).

Rechenbeispiel für Steinhagen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinhagen 407 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 12 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 244,20 € im Jahr bzw. 61,05 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 407 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 407 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinhagen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Steinhagen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 323 % 427 % –
2023 (vor der Reform) 323 % 427 % 0 %
2024 (vor der Reform) 323 % 427 % 0 %
2025 284 % 407 % -20 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Landkreis Rostock

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Landkreis Rostock

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
13 Am Salzhaff 538 420 % 2024
14 Biendorf 1.320 420 % 2024
15 Satow 6.372 420 % 2024
16 Groß Wüstenfelde 769 419 % 2025
17 Alt Sührkow 384 415 % 2024
18 Sukow-Levitzow 503 415 % 2024
19 Schwasdorf 425 410 % 2025
20 Steinhagen 658 407 % 2025
21 Bastorf 1.150 400 % 2024
22 Bröbberow 669 400 % 2024
23 Dreetz 188 400 % 2025
24 Groß Roge 582 400 % 2025
25 Hohen Demzin 354 400 % 2025
26 Kassow 371 400 % 2024
27 Rukieten 346 400 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (112 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Steinhagen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinhagen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinhagen bei 407 %, für die Grundsteuer A bei 284 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Steinhagen hoch?

Mit 407 % liegt Steinhagen auf Platz 330 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Steinhagen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 407 % gesunken (-20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinhagen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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