Grundsteuer-Hebesatz Schwarz
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Schwarz (Mecklenburgische Seenplatte) in Mecklenburg-Vorpommern.
Schwarz
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071133
So steht Schwarz im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 401 % liegt Schwarz auf Platz 342 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Schwarz liegt 6 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Schwarz den 92.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 401 % gestiegen (+51 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).
Rechenbeispiel für Schwarz
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schwarz 401 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 6 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,60 € im Jahr bzw. 60,15 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 401 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 401 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schwarz.
Hebesatz-Entwicklung in Schwarz
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | +77 % |
| 2025 | – | 401 % | -26 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 85 | Golchen | 261 | 408 % | 2024 |
| 86 | Siedenbollentin | 513 | 408 % | 2024 |
| 87 | Wildberg | 456 | 408 % | 2024 |
| 88 | Stavenhagen, Reuterstadt | 5.116 | 407 % | 2024 |
| 89 | Altenhagen | 300 | 406 % | 2024 |
| 90 | Pripsleben | 215 | 406 % | 2024 |
| 91 | Lindetal | 1.141 | 405 % | 2024 |
| 92 | Schwarz | 337 | 401 % | 2025 |
| 93 | Altentreptow | 4.903 | 400 % | 2024 |
| 94 | Blankenhof | 702 | 400 % | 2024 |
| 95 | Fincken | 475 | 400 % | 2025 |
| 96 | Fünfseen | 978 | 400 % | 2024 |
| 97 | Hohenmocker | 441 | 400 % | 2024 |
| 98 | Malchow, Inselstadt | 6.208 | 400 % | 2024 |
| 99 | Neddemin | 335 | 400 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Schwarz
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schwarz?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schwarz bei 401 %, für die Grundsteuer A bei 323 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Schwarz hoch?
Mit 401 % liegt Schwarz auf Platz 342 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Schwarz den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 401 % gestiegen (+51 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schwarz?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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