Schwarz

MV
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburgische Seenplatte PLZ 17252 337 Einwohner
Grundsteuer A 323 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 401 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -26 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071133

Grundsteuer für Schwarz berechnen
Auf einen Blick

So steht Schwarz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 401 % liegt Schwarz auf Platz 342 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Schwarz liegt 6 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Schwarz den 92.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 401 % gestiegen (+51 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).

Rechenbeispiel für Schwarz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schwarz 401 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 6 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,60 € im Jahr bzw. 60,15 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 401 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 401 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schwarz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schwarz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 323 % 427 % +77 %
2025 – 401 % -26 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
85 Golchen 261 408 % 2024
86 Siedenbollentin 513 408 % 2024
87 Wildberg 456 408 % 2024
88 Stavenhagen, Reuterstadt 5.116 407 % 2024
89 Altenhagen 300 406 % 2024
90 Pripsleben 215 406 % 2024
91 Lindetal 1.141 405 % 2024
92 Schwarz 337 401 % 2025
93 Altentreptow 4.903 400 % 2024
94 Blankenhof 702 400 % 2024
95 Fincken 475 400 % 2025
96 Fünfseen 978 400 % 2024
97 Hohenmocker 441 400 % 2024
98 Malchow, Inselstadt 6.208 400 % 2024
99 Neddemin 335 400 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schwarz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schwarz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schwarz bei 401 %, für die Grundsteuer A bei 323 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schwarz hoch?

Mit 401 % liegt Schwarz auf Platz 342 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schwarz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 401 % gestiegen (+51 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schwarz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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