Grundsteuer-Hebesatz Lübesse
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Lübesse (Ludwigslust-Parchim) in Mecklenburg-Vorpommern.
Lübesse
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13076086
So steht Lübesse im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 391 % liegt Lübesse auf Platz 416 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 43 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Lübesse liegt 4 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Ludwigslust-Parchim
Von den 142 Gemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim hat Lübesse den 113.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 460 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 373 % auf 391 % gestiegen (+18 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 373 %).
Rechenbeispiel für Lübesse
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lübesse 391 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 4 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 234,60 € im Jahr bzw. 58,65 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 391 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 391 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lübesse.
Hebesatz-Entwicklung in Lübesse
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 340 % | 373 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 340 % | 373 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 340 % | 373 % | 0 % |
| 2025 | – | 391 % | +18 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 106 | Pätow-Steegen | 397 | 400 % | 2025 |
| 107 | Sukow | 1.498 | 398 % | 2025 |
| 108 | Teldau | 646 | 397 % | 2025 |
| 109 | Schossin | 236 | 396 % | 2024 |
| 110 | Uelitz | 475 | 396 % | 2024 |
| 111 | Milow | 362 | 395 % | 2024 |
| 112 | Zölkow | 748 | 395 % | 2024 |
| 113 | Lübesse | 684 | 391 % | 2025 |
| 114 | Gresse | 646 | 390 % | 2024 |
| 115 | Kirch Jesar | 661 | 390 % | 2024 |
| 116 | Passow | 678 | 390 % | 2025 |
| 117 | Vellahn | 2.706 | 390 % | 2025 |
| 118 | Weitendorf | 316 | 386 % | 2025 |
| 119 | Hoort | 566 | 380 % | 2025 |
| 120 | Kloster Tempzin | 572 | 380 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (142 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Lübesse
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lübesse?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lübesse bei 391 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Lübesse hoch?
Mit 391 % liegt Lübesse auf Platz 416 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 43 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Lübesse den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 373 % auf 391 % gestiegen (+18 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 373 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lübesse?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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