Lübesse

MV
Mecklenburg-Vorpommern Ludwigslust-Parchim PLZ 19077 684 Einwohner
Grundsteuer A 340 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 391 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +18 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13076086

Grundsteuer für Lübesse berechnen
Auf einen Blick

So steht Lübesse im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 391 % liegt Lübesse auf Platz 416 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 43 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Lübesse liegt 4 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Von den 142 Gemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim hat Lübesse den 113.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 460 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 373 % auf 391 % gestiegen (+18 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 373 %).

Rechenbeispiel für Lübesse

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lübesse 391 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 4 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 234,60 € im Jahr bzw. 58,65 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 391 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 391 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lübesse.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Lübesse

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 340 % 373 % –
2023 (vor der Reform) 340 % 373 % 0 %
2024 (vor der Reform) 340 % 373 % 0 %
2025 – 391 % +18 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ludwigslust-Parchim

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
106 Pätow-Steegen 397 400 % 2025
107 Sukow 1.498 398 % 2025
108 Teldau 646 397 % 2025
109 Schossin 236 396 % 2024
110 Uelitz 475 396 % 2024
111 Milow 362 395 % 2024
112 Zölkow 748 395 % 2024
113 Lübesse 684 391 % 2025
114 Gresse 646 390 % 2024
115 Kirch Jesar 661 390 % 2024
116 Passow 678 390 % 2025
117 Vellahn 2.706 390 % 2025
118 Weitendorf 316 386 % 2025
119 Hoort 566 380 % 2025
120 Kloster Tempzin 572 380 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (142 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Lübesse

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lübesse?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lübesse bei 391 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Lübesse hoch?

Mit 391 % liegt Lübesse auf Platz 416 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 43 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Lübesse den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 373 % auf 391 % gestiegen (+18 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 373 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lübesse?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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