Grundsteuer-Hebesatz Teldau
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Teldau (Ludwigslust-Parchim) in Mecklenburg-Vorpommern.
Teldau
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13076136
So steht Teldau im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 397 % liegt Teldau auf Platz 394 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 45 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Teldau liegt 2 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Ludwigslust-Parchim
Von den 142 Gemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim hat Teldau den 108.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 460 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 397 % gestiegen (+47 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Teldau
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Teldau 397 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 2 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 238,20 € im Jahr bzw. 59,55 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 397 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 397 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Teldau.
Hebesatz-Entwicklung in Teldau
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 270 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 270 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 270 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 228 % | 397 % | +47 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 101 | Bandenitz | 525 | 400 % | 2025 |
| 102 | Groß Krams | 159 | 400 % | 2025 |
| 103 | Hohen Pritz | 370 | 400 % | 2024 |
| 104 | Kreien | 360 | 400 % | 2024 |
| 105 | Mustin | 333 | 400 % | 2024 |
| 106 | Pätow-Steegen | 397 | 400 % | 2025 |
| 107 | Sukow | 1.498 | 398 % | 2025 |
| 108 | Teldau | 646 | 397 % | 2025 |
| 109 | Schossin | 236 | 396 % | 2024 |
| 110 | Uelitz | 475 | 396 % | 2024 |
| 111 | Milow | 362 | 395 % | 2024 |
| 112 | Zölkow | 748 | 395 % | 2024 |
| 113 | Lübesse | 684 | 391 % | 2025 |
| 114 | Gresse | 646 | 390 % | 2024 |
| 115 | Kirch Jesar | 661 | 390 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (142 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Teldau
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Teldau?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Teldau bei 397 %, für die Grundsteuer A bei 228 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Teldau hoch?
Mit 397 % liegt Teldau auf Platz 394 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 45 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Teldau den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 397 % gestiegen (+47 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Teldau?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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