Grundsteuer-Hebesatz Levenhagen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Levenhagen (Vorpommern-Greifswald) in Mecklenburg-Vorpommern.
Levenhagen
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13075076
So steht Levenhagen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 442 % liegt Levenhagen auf Platz 163 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Levenhagen liegt 47 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Von den 138 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald hat Levenhagen den 36.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 442 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 491 %).
Rechenbeispiel für Levenhagen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Levenhagen 442 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 47 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 265,20 € im Jahr bzw. 66,30 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 442 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 442 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Levenhagen.
Hebesatz-Entwicklung in Levenhagen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 360 % | 427 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 414 % | 491 % | +64 % |
| 2024 (vor der Reform) | 414 % | 491 % | 0 % |
| 2025 | – | 442 % | -49 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 29 | Ducherow | 2.190 | 450 % | 2024 |
| 30 | Jatznick | 2.118 | 450 % | 2024 |
| 31 | Krackow | 585 | 450 % | 2025 |
| 32 | Buggenhagen | 183 | 449 % | 2025 |
| 33 | Bandelin | 566 | 445 % | 2025 |
| 34 | Boldekow | 611 | 445 % | 2025 |
| 35 | Sarnow | 326 | 445 % | 2025 |
| 36 | Levenhagen | 404 | 442 % | 2025 |
| 37 | Gribow | 141 | 440 % | 2024 |
| 38 | Groß Kiesow | 1.212 | 440 % | 2024 |
| 39 | Gützkow | 2.965 | 440 % | 2024 |
| 40 | Hinrichshagen | 923 | 440 % | 2024 |
| 41 | Neu Kosenow | 466 | 440 % | 2025 |
| 42 | Neuenkirchen | 2.300 | 440 % | 2025 |
| 43 | Peenemünde | 430 | 440 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (138 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Levenhagen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Levenhagen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Levenhagen bei 442 %, für die Grundsteuer A bei 414 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Levenhagen hoch?
Mit 442 % liegt Levenhagen auf Platz 163 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Levenhagen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 442 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 491 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Levenhagen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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