Neuenkirchen

MV
Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Greifswald PLZ 17498 2.300 Einwohner
Grundsteuer A 340 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 440 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -30 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13075102

Grundsteuer für Neuenkirchen berechnen
Auf einen Blick

So steht Neuenkirchen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 440 % liegt Neuenkirchen auf Platz 165 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 75 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Neuenkirchen liegt 45 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Von den 138 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald hat Neuenkirchen den 37.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 440 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 470 %).

Rechenbeispiel für Neuenkirchen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neuenkirchen 440 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 45 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 264,00 € im Jahr bzw. 66,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 440 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 440 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neuenkirchen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Neuenkirchen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 325 % 430 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 470 % +40 %
2024 (vor der Reform) 400 % 470 % 0 %
2025 340 % 440 % -30 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
35 Sarnow 326 445 % 2025
36 Levenhagen 404 442 % 2025
37 Gribow 141 440 % 2024
38 Groß Kiesow 1.212 440 % 2024
39 Gützkow 2.965 440 % 2024
40 Hinrichshagen 923 440 % 2024
41 Neu Kosenow 466 440 % 2025
42 Neuenkirchen 2.300 440 % 2025
43 Peenemünde 430 440 % 2025
44 Wolgast 10.859 440 % 2025
45 Groß Polzin 379 439 % 2024
46 Karlsburg 1.741 439 % 2024
47 Schmatzin 273 439 % 2024
48 Dargelin 356 438 % 2025
49 Neu Boltenhagen 564 438 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (138 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Neuenkirchen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neuenkirchen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neuenkirchen bei 440 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Neuenkirchen hoch?

Mit 440 % liegt Neuenkirchen auf Platz 165 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 75 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Neuenkirchen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 440 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 470 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neuenkirchen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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