Ivenack

MV
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburgische Seenplatte PLZ 17153 783 Einwohner
Grundsteuer A 334 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 414 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +14 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071068

Grundsteuer für Ivenack berechnen
Auf einen Blick

So steht Ivenack im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 414 % liegt Ivenack auf Platz 309 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Ivenack liegt 19 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Ivenack den 82.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 414 % gestiegen (+14 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Ivenack

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Ivenack 414 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 19 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 248,40 € im Jahr bzw. 62,10 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 414 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 414 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Ivenack.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Ivenack

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 325 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 325 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 325 % 400 % 0 %
2025 334 % 414 % +14 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
75 Grammentin 230 420 % 2025
76 Groß Plasten 1.031 420 % 2024
77 Klink 1.105 420 % 2024
78 Klocksin 327 420 % 2024
79 Kratzeburg 538 420 % 2024
80 Vollrathsruhe 373 420 % 2024
81 Woggersin 509 415 % 2025
82 Ivenack 783 414 % 2025
83 Kuckssee 575 412 % 2024
84 Datzetal 877 408 % 2024
85 Golchen 261 408 % 2024
86 Siedenbollentin 513 408 % 2024
87 Wildberg 456 408 % 2024
88 Stavenhagen, Reuterstadt 5.116 407 % 2024
89 Altenhagen 300 406 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Ivenack

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ivenack?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Ivenack bei 414 %, für die Grundsteuer A bei 334 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Ivenack hoch?

Mit 414 % liegt Ivenack auf Platz 309 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Ivenack den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 414 % gestiegen (+14 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Ivenack?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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