Wiesbaden

HE
Hessen PLZ 55246 288.584 Einwohner
Grundsteuer A 341 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 690 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +198 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06414000

Grundsteuer für Wiesbaden berechnen
Auf einen Blick

So steht Wiesbaden im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 690 % liegt Wiesbaden auf Platz 84 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Wiesbaden liegt 191 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 492 % auf 690 % gestiegen (+198 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 492 %).

Rechenbeispiel für Wiesbaden

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wiesbaden 690 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 191 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 414,00 € im Jahr bzw. 103,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 690 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 690 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wiesbaden.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Wiesbaden

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 275 % 492 % –
2023 (vor der Reform) 275 % 492 % 0 %
2024 (vor der Reform) 275 % 492 % 0 %
2025 341 % 690 % +198 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Hessen

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Kassel, documenta-Stadt 196.799 490 % 2024
Darmstadt 168.253 1181 % 2025
Offenbach am Main 133.195 1230 % 2025
Hanau, Brüder-Grimm-Stadt 98.582 645 % 2025
Gießen 88.544 626 % 2025
Marburg 73.571 450 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Wiesbaden

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wiesbaden?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wiesbaden bei 690 %, für die Grundsteuer A bei 341 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Wiesbaden hoch?

Mit 690 % liegt Wiesbaden auf Platz 84 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Wiesbaden den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 492 % auf 690 % gestiegen (+198 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 492 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wiesbaden?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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