Schöffengrund

HE
Hessen Lahn-Dill-Kreis PLZ 35641 6.573 Einwohner
Grundsteuer A 300 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 350 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -200 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06532018

Grundsteuer für Schöffengrund berechnen
Auf einen Blick

So steht Schöffengrund im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 350 % liegt Schöffengrund auf Platz 279 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Schöffengrund liegt 149 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Lahn-Dill-Kreis

Von den 23 Gemeinden im Kreis Lahn-Dill-Kreis hat Schöffengrund den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 344 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 350 % gesunken (-170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %).

Rechenbeispiel für Schöffengrund

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schöffengrund 350 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 149 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 210,00 € im Jahr bzw. 52,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 350 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 350 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schöffengrund.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schöffengrund

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 520 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 550 % +30 %
2024 (vor der Reform) 400 % 550 % 0 %
2025 300 % 350 % -200 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Lahn-Dill-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Lahn-Dill-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
2 Aßlar 14.381 550 % 2025
3 Hüttenberg 10.512 512 % 2025
4 Sinn 6.412 435 % 2025
5 Siegbach 2.496 420 % 2024
6 Lahnau 8.131 365 % 2024
7 Braunfels 11.148 360 % 2025
8 Dillenburg, Oranienstadt 22.895 360 % 2025
9 Schöffengrund 6.573 350 % 2025
10 Bischoffen 3.093 320 % 2025
11 Dietzhölztal 5.251 320 % 2025
12 Solms 13.567 320 % 2025
13 Herborn 20.276 319 % 2025
14 Ehringshausen 9.271 295 % 2025
15 Waldsolms 4.663 290 % 2025
16 Eschenburg 9.709 275 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schöffengrund

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schöffengrund?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schöffengrund bei 350 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schöffengrund hoch?

Mit 350 % liegt Schöffengrund auf Platz 279 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schöffengrund den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 350 % gesunken (-170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schöffengrund?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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