Romrod

HE
Hessen Vogelsbergkreis PLZ 36329 2.585 Einwohner
Grundsteuer A 385 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 385 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06535014

Grundsteuer für Romrod berechnen
Auf einen Blick

So steht Romrod im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 385 % liegt Romrod auf Platz 243 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 42 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Romrod liegt 114 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Vogelsbergkreis

Von den 19 Gemeinden im Kreis Vogelsbergkreis hat Romrod den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 363 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Romrod unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Romrod

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Romrod 385 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 114 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 231,00 € im Jahr bzw. 57,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 385 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 385 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Romrod.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Romrod

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 385 % 385 % –
2023 (vor der Reform) 385 % 385 % 0 %
2024 (vor der Reform) 385 % 385 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vogelsbergkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vogelsbergkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Schotten 9.542 545 % 2025
2 Lauterbach (Hessen), Kreisstadt 13.027 472 % 2025
3 Grebenhain 4.420 470 % 2025
4 Kirtorf 3.082 467 % 2025
5 Homberg (Ohm) 6.972 432 % 2025
6 Schlitz 9.270 414 % 2025
7 Mücke 9.182 400 % 2025
8 Romrod 2.585 385 % 2024
9 Alsfeld 15.279 369 % 2025
10 Grebenau 2.232 365 % 2025
11 Schwalmtal 2.721 320 % 2025
12 Wartenberg 3.468 320 % 2025
13 Antrifttal 1.722 300 % 2025
14 Herbstein 4.527 300 % 2025
15 Lautertal (Vogelsberg) 2.219 300 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (19 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Romrod

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Romrod?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Romrod bei 385 %, für die Grundsteuer A bei 385 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Romrod hoch?

Mit 385 % liegt Romrod auf Platz 243 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 42 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Romrod den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Romrod unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Romrod?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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