Hohenahr

HE
Hessen Lahn-Dill-Kreis PLZ 35644 4.944 Einwohner
Grundsteuer A 265 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 265 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -100 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06532013

Grundsteuer für Hohenahr berechnen
Auf einen Blick

So steht Hohenahr im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 265 % liegt Hohenahr auf Platz 378 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Hohenahr liegt 234 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Lahn-Dill-Kreis

Von den 23 Gemeinden im Kreis Lahn-Dill-Kreis hat Hohenahr den 17.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 344 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 265 % gesunken (-100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 365 %).

Rechenbeispiel für Hohenahr

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hohenahr 265 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 234 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 159,00 € im Jahr bzw. 39,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 265 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 265 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hohenahr.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hohenahr

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 365 % 365 % –
2023 (vor der Reform) 365 % 365 % 0 %
2024 (vor der Reform) 365 % 365 % 0 %
2025 265 % 265 % -100 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Lahn-Dill-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Lahn-Dill-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
9 Schöffengrund 6.573 350 % 2025
10 Bischoffen 3.093 320 % 2025
11 Dietzhölztal 5.251 320 % 2025
12 Solms 13.567 320 % 2025
13 Herborn 20.276 319 % 2025
14 Ehringshausen 9.271 295 % 2025
15 Waldsolms 4.663 290 % 2025
16 Eschenburg 9.709 275 % 2025
17 Hohenahr 4.944 265 % 2025
18 Leun 5.712 262 % 2025
19 Haiger 18.865 255 % 2025
20 Mittenaar 4.623 250 % 2025
21 Breitscheid 4.495 215 % 2025
22 Driedorf 5.024 210 % 2025
23 Greifenstein 6.533 200 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Hohenahr

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hohenahr?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hohenahr bei 265 %, für die Grundsteuer A bei 265 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Hohenahr hoch?

Mit 265 % liegt Hohenahr auf Platz 378 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hohenahr den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 265 % gesunken (-100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 365 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hohenahr?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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