Grundsteuer-Hebesatz Hammersbach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hammersbach (Main-Kinzig-Kreis) in Hessen.
Hammersbach
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06435013
So steht Hammersbach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 707 % liegt Hammersbach auf Platz 76 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Hammersbach liegt 208 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Main-Kinzig-Kreis
Von den 29 Gemeinden im Kreis Main-Kinzig-Kreis hat Hammersbach den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 544 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 707 % gestiegen (+207 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 680 %).
Rechenbeispiel für Hammersbach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hammersbach 707 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 208 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 424,20 € im Jahr bzw. 106,05 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 707 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 707 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hammersbach.
Hebesatz-Entwicklung in Hammersbach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 500 % | 500 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 500 % | 500 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 680 % | 680 % | +180 % |
| 2025 | 845 % | 707 % | +27 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Main-Kinzig-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Maintal | 39.130 | 950 % | 2025 |
| 2 | Erlensee | 15.959 | 895 % | 2025 |
| 3 | Schöneck | 11.793 | 857 % | 2025 |
| 4 | Neuberg | 5.403 | 850 % | 2024 |
| 5 | Rodenbach | 11.211 | 739 % | 2025 |
| 6 | Nidderau | 20.131 | 733 % | 2025 |
| 7 | Hammersbach | 4.790 | 707 % | 2025 |
| 8 | Niederdorfelden | 4.276 | 690 % | 2025 |
| 9 | Langenselbold | 14.367 | 677 % | 2025 |
| 10 | Ronneburg | 3.535 | 661 % | 2025 |
| 11 | Bruchköbel | 20.347 | 651 % | 2025 |
| 12 | Hanau, Brüder-Grimm-Stadt | 98.582 | 645 % | 2025 |
| 13 | Großkrotzenburg | 7.364 | 627 % | 2025 |
| 14 | Bad Orb | 9.930 | 585 % | 2025 |
| 15 | Hasselroth | 7.404 | 545 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Hammersbach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hammersbach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hammersbach bei 707 %, für die Grundsteuer A bei 845 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Hammersbach hoch?
Mit 707 % liegt Hammersbach auf Platz 76 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hammersbach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 707 % gestiegen (+207 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 680 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hammersbach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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