Werder (Havel)

BB
Brandenburg Potsdam-Mittelmark PLZ 14542 27.064 Einwohner
Grundsteuer A 290 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 275 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -145 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12069656

Grundsteuer für Werder (Havel) berechnen
Auf einen Blick

So steht Werder (Havel) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 275 % liegt Werder (Havel) auf Platz 350 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 15 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Werder (Havel) liegt 83 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark

Von den 38 Gemeinden im Kreis Potsdam-Mittelmark hat Werder (Havel) den 30.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 345 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 275 % gesunken (-110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).

Rechenbeispiel für Werder (Havel)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Werder (Havel) 275 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 83 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 165,00 € im Jahr bzw. 41,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 275 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 275 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Werder (Havel).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Werder (Havel)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 280 % 385 % –
2023 (vor der Reform) 280 % 385 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 420 % +35 %
2025 290 % 275 % -145 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Potsdam-Mittelmark

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Potsdam-Mittelmark

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
23 Bensdorf 1.242 300 % 2025
24 Havelsee 3.126 300 % 2025
25 Beetzseeheide 762 290 % 2025
26 Nuthetal 9.302 290 % 2025
27 Päwesin 506 290 % 2025
28 Roskow 1.204 290 % 2025
29 Wusterwitz 2.850 290 % 2025
30 Werder (Havel) 27.064 275 % 2025
31 Beelitz 14.102 257 % 2025
32 Teltow 27.698 240 % 2025
33 Schwielowsee 10.741 235 % 2025
34 Borkheide 2.208 220 % 2025
35 Stahnsdorf 16.041 220 % 2025
36 Michendorf 13.769 205 % 2025
37 Borkwalde 2.290 185 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Werder (Havel)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Werder (Havel)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Werder (Havel) bei 275 %, für die Grundsteuer A bei 290 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Werder (Havel) hoch?

Mit 275 % liegt Werder (Havel) auf Platz 350 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 15 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Werder (Havel) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 275 % gesunken (-110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Werder (Havel)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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