Grundsteuer-Hebesatz Vetschau/Spreewald
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Vetschau/Spreewald (Oberspreewald-Lausitz) in Brandenburg.
Vetschau/Spreewald
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12066320
So steht Vetschau/Spreewald im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 383 % liegt Vetschau/Spreewald auf Platz 176 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Vetschau/Spreewald liegt 25 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Von den 25 Gemeinden im Kreis Oberspreewald-Lausitz hat Vetschau/Spreewald den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 363 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 394 % auf 383 % gesunken (-11 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 394 %).
Rechenbeispiel für Vetschau/Spreewald
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Vetschau/Spreewald 383 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 25 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 229,80 € im Jahr bzw. 57,45 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 383 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 383 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Vetschau/Spreewald.
Hebesatz-Entwicklung in Vetschau/Spreewald
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 285 % | 394 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 285 % | 394 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 285 % | 394 % | 0 % |
| 2025 | 324 % | 383 % | -11 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Oberspreewald-Lausitz
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 3 | Großräschen | 8.327 | 480 % | 2025 |
| 4 | Lauchhammer | 13.801 | 480 % | 2025 |
| 5 | Luckaitztal | 741 | 459 % | 2025 |
| 6 | Neu-Seeland | 547 | 410 % | 2024 |
| 7 | Calau | 7.582 | 400 % | 2025 |
| 8 | Ortrand | 1.966 | 395 % | 2024 |
| 9 | Senftenberg | 23.147 | 385 % | 2024 |
| 10 | Vetschau/Spreewald | 7.533 | 383 % | 2025 |
| 11 | Bronkow | 526 | 367 % | 2025 |
| 12 | Ruhland | 3.713 | 355 % | 2025 |
| 13 | Schipkau | 6.704 | 350 % | 2024 |
| 14 | Schwarzheide | 5.675 | 350 % | 2024 |
| 15 | Tettau | 750 | 330 % | 2025 |
| 16 | Kroppen | 699 | 312 % | 2025 |
| 17 | Altdöbern | 2.286 | 310 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Vetschau/Spreewald
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Vetschau/Spreewald?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Vetschau/Spreewald bei 383 %, für die Grundsteuer A bei 324 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Vetschau/Spreewald hoch?
Mit 383 % liegt Vetschau/Spreewald auf Platz 176 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Vetschau/Spreewald den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 394 % auf 383 % gesunken (-11 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 394 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Vetschau/Spreewald?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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