Mühlberg/Elbe

BB
Brandenburg Elbe-Elster PLZ 04895 3.253 Einwohner
Grundsteuer A 380 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 430 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +40 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12062341

Grundsteuer für Mühlberg/Elbe berechnen
Auf einen Blick

So steht Mühlberg/Elbe im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 430 % liegt Mühlberg/Elbe auf Platz 56 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Mühlberg/Elbe liegt 72 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Elbe-Elster

Von den 33 Gemeinden im Kreis Elbe-Elster hat Mühlberg/Elbe den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 412 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 430 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).

Rechenbeispiel für Mühlberg/Elbe

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mühlberg/Elbe 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 72 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mühlberg/Elbe.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Mühlberg/Elbe

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 290 % 390 % –
2023 (vor der Reform) 290 % 390 % 0 %
2024 (vor der Reform) 290 % 390 % 0 %
2025 380 % 430 % +40 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Elbe-Elster

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Elbe-Elster

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
3 Doberlug-Kirchhain 8.117 510 % 2025
4 Hohenbucko 613 495 % 2025
5 Crinitz 1.137 490 % 2025
6 Schlieben 2.309 475 % 2025
7 Falkenberg/Elster 6.036 470 % 2025
8 Massen-Niederlausitz 1.883 470 % 2025
9 Kremitzaue 782 460 % 2025
10 Mühlberg/Elbe 3.253 430 % 2025
11 Schönewalde 2.827 423 % 2025
12 Lichterfeld-Schacksdorf 913 420 % 2025
13 Fichtwald 587 410 % 2025
14 Herzberg (Elster) 8.753 410 % 2024
15 Lebusa 785 405 % 2025
16 Finsterwalde 15.488 400 % 2024
17 Merzdorf 811 400 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (33 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Mühlberg/Elbe

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mühlberg/Elbe?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mühlberg/Elbe bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 380 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Mühlberg/Elbe hoch?

Mit 430 % liegt Mühlberg/Elbe auf Platz 56 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Mühlberg/Elbe den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 430 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mühlberg/Elbe?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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