Zell im Fichtelgebirge

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Bayern Hof PLZ 95239 1.809 Einwohner
Grundsteuer A 220 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 220 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -150 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09475189

Grundsteuer für Zell im Fichtelgebirge berechnen
Auf einen Blick

So steht Zell im Fichtelgebirge im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 220 % liegt Zell im Fichtelgebirge auf Platz 1427 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Zell im Fichtelgebirge liegt 58 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Hof

Von den 27 Gemeinden im Kreis Hof hat Zell im Fichtelgebirge den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 250 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 220 % gesunken (-150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).

Rechenbeispiel für Zell im Fichtelgebirge

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Zell im Fichtelgebirge 220 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 58 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 132,00 € im Jahr bzw. 33,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 220 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 220 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Zell im Fichtelgebirge.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Zell im Fichtelgebirge

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 370 % 370 % –
2023 (vor der Reform) 370 % 370 % 0 %
2024 (vor der Reform) 370 % 370 % 0 %
2025 220 % 220 % -150 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Hof

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hof

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
13 Regnitzlosau 2.219 250 % 2025
14 Gattendorf 1.029 240 % 2025
15 Selbitz 4.131 235 % 2025
16 Döhlau 3.741 230 % 2025
17 Issigau 976 230 % 2025
18 Schauenstein 1.830 230 % 2025
19 Schwarzenbach a.d.Saale 6.505 230 % 2025
20 Feilitzsch 2.686 225 % 2025
21 Schwarzenbach a.Wald 4.170 220 % 2025
22 Weißdorf 1.209 220 % 2025
23 Zell im Fichtelgebirge 1.809 220 % 2025
24 Geroldsgrün 2.598 210 % 2025
25 Helmbrechts 8.033 210 % 2025
26 Sparneck 1.499 210 % 2025
27 Töpen 1.019 190 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Zell im Fichtelgebirge

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Zell im Fichtelgebirge?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Zell im Fichtelgebirge bei 220 %, für die Grundsteuer A bei 220 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Zell im Fichtelgebirge hoch?

Mit 220 % liegt Zell im Fichtelgebirge auf Platz 1427 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Zell im Fichtelgebirge den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 220 % gesunken (-150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Zell im Fichtelgebirge?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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