Grundsteuer-Hebesatz Zell im Fichtelgebirge
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Zell im Fichtelgebirge (Hof) in Bayern.
Zell im Fichtelgebirge
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09475189
So steht Zell im Fichtelgebirge im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 220 % liegt Zell im Fichtelgebirge auf Platz 1427 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Zell im Fichtelgebirge liegt 58 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Hof
Von den 27 Gemeinden im Kreis Hof hat Zell im Fichtelgebirge den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 250 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 220 % gesunken (-150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).
Rechenbeispiel für Zell im Fichtelgebirge
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Zell im Fichtelgebirge 220 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 58 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 132,00 € im Jahr bzw. 33,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 220 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 220 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Zell im Fichtelgebirge.
Hebesatz-Entwicklung in Zell im Fichtelgebirge
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 370 % | 370 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 370 % | 370 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 370 % | 370 % | 0 % |
| 2025 | 220 % | 220 % | -150 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hof
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 13 | Regnitzlosau | 2.219 | 250 % | 2025 |
| 14 | Gattendorf | 1.029 | 240 % | 2025 |
| 15 | Selbitz | 4.131 | 235 % | 2025 |
| 16 | Döhlau | 3.741 | 230 % | 2025 |
| 17 | Issigau | 976 | 230 % | 2025 |
| 18 | Schauenstein | 1.830 | 230 % | 2025 |
| 19 | Schwarzenbach a.d.Saale | 6.505 | 230 % | 2025 |
| 20 | Feilitzsch | 2.686 | 225 % | 2025 |
| 21 | Schwarzenbach a.Wald | 4.170 | 220 % | 2025 |
| 22 | Weißdorf | 1.209 | 220 % | 2025 |
| 23 | Zell im Fichtelgebirge | 1.809 | 220 % | 2025 |
| 24 | Geroldsgrün | 2.598 | 210 % | 2025 |
| 25 | Helmbrechts | 8.033 | 210 % | 2025 |
| 26 | Sparneck | 1.499 | 210 % | 2025 |
| 27 | Töpen | 1.019 | 190 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Zell im Fichtelgebirge
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Zell im Fichtelgebirge?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Zell im Fichtelgebirge bei 220 %, für die Grundsteuer A bei 220 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Zell im Fichtelgebirge hoch?
Mit 220 % liegt Zell im Fichtelgebirge auf Platz 1427 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Zell im Fichtelgebirge den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 220 % gesunken (-150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Zell im Fichtelgebirge?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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