Wackersberg

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Bayern Bad Tölz-Wolfratshausen PLZ 83646 3.670 Einwohner
Grundsteuer A 300 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 230 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -80 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09173145

Grundsteuer für Wackersberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Wackersberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 230 % liegt Wackersberg auf Platz 1344 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Wackersberg liegt 48 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Von den 21 Gemeinden im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen hat Wackersberg den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 312 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 310 % auf 230 % gesunken (-80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 310 %).

Rechenbeispiel für Wackersberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wackersberg 230 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 48 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 138,00 € im Jahr bzw. 34,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 230 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 230 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wackersberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Wackersberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 310 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 310 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 310 % 0 %
2025 300 % 230 % -80 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
7 Egling 5.230 320 % 2025
8 Münsing 4.457 320 % 2025
9 Schlehdorf 1.349 320 % 2025
10 Eurasburg 4.302 310 % 2025
11 Greiling 1.482 310 % 2025
12 Sachsenkam 1.329 310 % 2025
13 Königsdorf 3.145 300 % 2025
14 Reichersbeuern 2.497 300 % 2025
15 Lenggries 10.176 280 % 2025
16 Benediktbeuern 3.768 275 % 2025
17 Bichl 2.323 270 % 2025
18 Dietramszell 5.620 250 % 2025
19 Jachenau 830 240 % 2025
20 Gaißach 3.228 235 % 2025
21 Wackersberg 3.670 230 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (21 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Wackersberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wackersberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wackersberg bei 230 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Wackersberg hoch?

Mit 230 % liegt Wackersberg auf Platz 1344 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Wackersberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 310 % auf 230 % gesunken (-80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 310 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wackersberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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