Grundsteuer-Hebesatz Trautskirchen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Trautskirchen (Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim) in Bayern.
Trautskirchen
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09575166
So steht Trautskirchen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 250 % liegt Trautskirchen auf Platz 1136 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 39 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Trautskirchen liegt 28 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Von den 38 Gemeinden im Kreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim hat Trautskirchen den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 223 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 250 % gesunken (-150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Trautskirchen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Trautskirchen 250 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 28 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 150,00 € im Jahr bzw. 37,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 250 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 250 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Trautskirchen.
Hebesatz-Entwicklung in Trautskirchen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | 0 % |
| 2025 | 400 % | 250 % | -150 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 9 | Scheinfeld | 4.516 | 270 % | 2025 |
| 10 | Simmershofen | 955 | 270 % | 2025 |
| 11 | Bad Windsheim | 12.329 | 260 % | 2025 |
| 12 | Burgbernheim | 3.517 | 260 % | 2025 |
| 13 | Dietersheim | 2.143 | 250 % | 2025 |
| 14 | Hagenbüchach | 1.652 | 250 % | 2025 |
| 15 | Ippesheim | 1.109 | 250 % | 2025 |
| 16 | Trautskirchen | 1.309 | 250 % | 2025 |
| 17 | Weigenheim | 956 | 250 % | 2025 |
| 18 | Wilhelmsdorf | 1.440 | 240 % | 2025 |
| 19 | Ergersheim | 1.041 | 230 % | 2025 |
| 20 | Burghaslach | 2.738 | 220 % | 2025 |
| 21 | Diespeck | 3.702 | 220 % | 2025 |
| 22 | Marktbergel | 1.646 | 210 % | 2025 |
| 23 | Gallmersgarten | 736 | 200 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Trautskirchen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Trautskirchen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Trautskirchen bei 250 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Trautskirchen hoch?
Mit 250 % liegt Trautskirchen auf Platz 1136 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 39 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Trautskirchen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 250 % gesunken (-150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Trautskirchen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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