Grundsteuer-Hebesatz Steinwiesen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Steinwiesen (Kronach) in Bayern.
Steinwiesen
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09476177
So steht Steinwiesen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 210 % liegt Steinwiesen auf Platz 1520 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Steinwiesen liegt 68 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Kronach
Von den 18 Gemeinden im Kreis Kronach hat Steinwiesen den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 209 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 210 % gesunken (-140 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Steinwiesen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinwiesen 210 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 68 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 126,00 € im Jahr bzw. 31,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 210 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 210 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinwiesen.
Hebesatz-Entwicklung in Steinwiesen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 350 % | 210 % | -140 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Kronach
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Schneckenlohe | 941 | 350 % | 2025 |
| 2 | Kronach | 16.497 | 250 % | 2025 |
| 3 | Wallenfels | 2.413 | 225 % | 2025 |
| 4 | Küps | 7.663 | 220 % | 2025 |
| 5 | Pressig | 3.835 | 220 % | 2025 |
| 6 | Stockheim | 4.617 | 220 % | 2025 |
| 7 | Steinwiesen | 3.250 | 210 % | 2025 |
| 8 | Weißenbrunn | 2.704 | 210 % | 2025 |
| 9 | Marktrodach | 3.512 | 200 % | 2025 |
| 10 | Mitwitz | 2.721 | 200 % | 2025 |
| 11 | Teuschnitz | 1.827 | 200 % | 2025 |
| 12 | Wilhelmsthal | 3.377 | 200 % | 2025 |
| 13 | Tettau | 1.862 | 190 % | 2025 |
| 14 | Nordhalben | 1.474 | 185 % | 2025 |
| 15 | Tschirn | 499 | 185 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (18 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Steinwiesen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinwiesen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinwiesen bei 210 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Steinwiesen hoch?
Mit 210 % liegt Steinwiesen auf Platz 1520 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Steinwiesen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 210 % gesunken (-140 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinwiesen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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