Grundsteuer-Hebesatz Schwarzenbach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Schwarzenbach (Neustadt a.d.Waldnaab) in Bayern.
Schwarzenbach
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09374156
So steht Schwarzenbach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 180 % liegt Schwarzenbach auf Platz 1802 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Schwarzenbach liegt 98 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab
Von den 38 Gemeinden im Kreis Neustadt a.d.Waldnaab hat Schwarzenbach den 23.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 198 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 180 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %).
Rechenbeispiel für Schwarzenbach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schwarzenbach 180 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 98 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 108,00 € im Jahr bzw. 27,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 180 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 180 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schwarzenbach.
Hebesatz-Entwicklung in Schwarzenbach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 365 % | 340 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 365 % | 340 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 340 % | 340 % | 0 % |
| 2025 | 180 % | 180 % | -160 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Neustadt a.d.Waldnaab
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 18 | Theisseil | 1.204 | 195 % | 2025 |
| 19 | Flossenbürg | 1.478 | 190 % | 2025 |
| 20 | Pleystein | 2.321 | 190 % | 2025 |
| 21 | Püchersreuth | 1.698 | 190 % | 2025 |
| 22 | Schlammersdorf | 864 | 190 % | 2025 |
| 23 | Georgenberg | 1.266 | 180 % | 2025 |
| 24 | Kirchendemenreuth | 926 | 180 % | 2025 |
| 25 | Schwarzenbach | 1.124 | 180 % | 2025 |
| 26 | Vorbach | 1.088 | 180 % | 2025 |
| 27 | Floß | 3.485 | 170 % | 2025 |
| 28 | Luhe-Wildenau | 3.424 | 170 % | 2025 |
| 29 | Parkstein | 2.441 | 170 % | 2025 |
| 30 | Störnstein | 1.558 | 170 % | 2025 |
| 31 | Kirchenthumbach | 3.249 | 165 % | 2025 |
| 32 | Neustadt am Kulm | 1.166 | 160 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Schwarzenbach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schwarzenbach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schwarzenbach bei 180 %, für die Grundsteuer A bei 180 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Schwarzenbach hoch?
Mit 180 % liegt Schwarzenbach auf Platz 1802 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Schwarzenbach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 180 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schwarzenbach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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