Rieden

BY
Bayern Ostallgäu PLZ 87668 1.461 Einwohner
Grundsteuer A 365 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 330 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09777164

Grundsteuer für Rieden berechnen
Auf einen Blick

So steht Rieden im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 330 % liegt Rieden auf Platz 476 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Rieden liegt 52 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ostallgäu

Von den 45 Gemeinden im Kreis Ostallgäu hat Rieden den 18.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 310 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Rieden unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Rieden

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rieden 330 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 52 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 198,00 € im Jahr bzw. 49,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 330 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 330 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rieden.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Rieden

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 365 % 330 % –
2023 (vor der Reform) 365 % 330 % 0 %
2024 (vor der Reform) 365 % 330 % 0 %
2025 365 % 330 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ostallgäu

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ostallgäu

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
13 Rieden am Forggensee 1.383 350 % 2025
14 Roßhaupten 2.239 350 % 2025
15 Schwangau 3.248 350 % 2025
16 Stötten a.Auerberg 2.020 350 % 2025
17 Unterthingau 2.805 340 % 2025
18 Eisenberg 1.114 330 % 2025
19 Halblech 3.376 330 % 2025
20 Rieden 1.461 330 % 2025
21 Rückholz 1.043 325 % 2025
22 Hopferau 1.218 320 % 2025
23 Marktoberdorf 18.463 320 % 2025
24 Untrasried 1.680 320 % 2025
25 Aitrang 2.031 310 % 2025
26 Baisweil 1.357 310 % 2025
27 Bidingen 1.884 300 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Rieden

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rieden?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rieden bei 330 %, für die Grundsteuer A bei 365 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Rieden hoch?

Mit 330 % liegt Rieden auf Platz 476 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Rieden den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Rieden unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rieden?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

Grundsteuer für Rieden berechnen

Kostenlos und ohne Anmeldung — mit dem aktuellen Hebesatz von 330 %.

Jetzt berechnen