Ried

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Bayern Aichach-Friedberg PLZ 86510 3.289 Einwohner
Grundsteuer A 460 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 230 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -120 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09771160

Grundsteuer für Ried berechnen
Auf einen Blick

So steht Ried im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 230 % liegt Ried auf Platz 1344 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Ried liegt 48 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Aichach-Friedberg

Von den 24 Gemeinden im Kreis Aichach-Friedberg hat Ried den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 298 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 230 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Ried

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Ried 230 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 48 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 138,00 € im Jahr bzw. 34,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 230 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 230 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Ried.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Ried

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2025 460 % 230 % -120 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Aichach-Friedberg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Aichach-Friedberg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
10 Aichach 22.011 300 % 2025
11 Eurasburg 1.840 300 % 2025
12 Inchenhofen 2.760 300 % 2025
13 Rehling 2.710 300 % 2025
14 Todtenweis 1.508 300 % 2025
15 Aindling 4.694 270 % 2025
16 Hollenbach 2.530 270 % 2025
17 Petersdorf 1.744 260 % 2025
18 Baar (Schwaben) 1.260 250 % 2025
19 Merching 3.203 240 % 2025
20 Obergriesbach 2.022 240 % 2025
21 Ried 3.289 230 % 2025
22 Steindorf 988 220 % 2025
23 Sielenbach 1.872 210 % 2025
24 Pöttmes 7.052 201 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (24 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Ried

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ried?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Ried bei 230 %, für die Grundsteuer A bei 460 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Ried hoch?

Mit 230 % liegt Ried auf Platz 1344 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Ried den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 230 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Ried?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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