Grundsteuer-Hebesatz Pleinfeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Pleinfeld (Weißenburg-Gunzenhausen) in Bayern.
Pleinfeld
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09577161
So steht Pleinfeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 240 % liegt Pleinfeld auf Platz 1271 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 35 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Pleinfeld liegt 38 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
Von den 27 Gemeinden im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen hat Pleinfeld den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 235 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 240 % gesunken (-170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %).
Rechenbeispiel für Pleinfeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Pleinfeld 240 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 38 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 144,00 € im Jahr bzw. 36,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 240 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 240 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Pleinfeld.
Hebesatz-Entwicklung in Pleinfeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 410 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 410 % | 410 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 410 % | 410 % | 0 % |
| 2025 | 240 % | 240 % | -170 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 5 | Muhr a.See | 2.425 | 270 % | 2025 |
| 6 | Weißenburg i.Bay., GKSt | 18.172 | 270 % | 2025 |
| 7 | Theilenhofen | 1.140 | 265 % | 2025 |
| 8 | Treuchtlingen | 13.110 | 260 % | 2025 |
| 9 | Burgsalach | 1.141 | 250 % | 2025 |
| 10 | Dittenheim | 1.873 | 250 % | 2025 |
| 11 | Ellingen | 3.923 | 240 % | 2025 |
| 12 | Pleinfeld | 7.322 | 240 % | 2025 |
| 13 | Bergen | 1.147 | 230 % | 2025 |
| 14 | Nennslingen | 1.429 | 230 % | 2025 |
| 15 | Heidenheim | 2.464 | 225 % | 2025 |
| 16 | Langenaltheim | 2.221 | 225 % | 2025 |
| 17 | Markt Berolzheim | 1.259 | 225 % | 2025 |
| 18 | Westheim | 1.171 | 225 % | 2025 |
| 19 | Höttingen | 1.078 | 220 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Pleinfeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Pleinfeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Pleinfeld bei 240 %, für die Grundsteuer A bei 240 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Pleinfeld hoch?
Mit 240 % liegt Pleinfeld auf Platz 1271 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 35 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Pleinfeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 240 % gesunken (-170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Pleinfeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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