Grundsteuer-Hebesatz Oberreichenbach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Oberreichenbach (Erlangen-Höchstadt) in Bayern.
Oberreichenbach
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09572147
So steht Oberreichenbach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 260 % liegt Oberreichenbach auf Platz 1076 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 45 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Oberreichenbach liegt 18 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Erlangen-Höchstadt
Von den 25 Gemeinden im Kreis Erlangen-Höchstadt hat Oberreichenbach den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 325 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 260 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %).
Rechenbeispiel für Oberreichenbach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Oberreichenbach 260 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 18 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 156,00 € im Jahr bzw. 39,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 260 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 260 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Oberreichenbach.
Hebesatz-Entwicklung in Oberreichenbach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 330 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 330 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 330 % | 0 % |
| 2025 | 285 % | 260 % | -70 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Erlangen-Höchstadt
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 11 | Hemhofen | 5.177 | 330 % | 2025 |
| 12 | Aurachtal | 3.131 | 310 % | 2025 |
| 13 | Herzogenaurach | 24.312 | 310 % | 2025 |
| 14 | Möhrendorf | 4.714 | 310 % | 2025 |
| 15 | Kalchreuth | 2.986 | 300 % | 2025 |
| 16 | Röttenbach | 4.628 | 300 % | 2025 |
| 17 | Lonnerstadt | 2.065 | 299 % | 2025 |
| 18 | Höchstadt a.d.Aisch | 13.827 | 280 % | 2025 |
| 19 | Mühlhausen | 1.850 | 274 % | 2025 |
| 20 | Oberreichenbach | 1.334 | 260 % | 2025 |
| 21 | Wachenroth | 2.256 | 250 % | 2025 |
| 22 | Großenseebach | 2.408 | 245 % | 2025 |
| 23 | Gremsdorf | 1.636 | 195 % | 2025 |
| 24 | Weisendorf | 6.555 | 190 % | 2025 |
| 25 | Vestenbergsgreuth | 1.599 | 170 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Oberreichenbach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Oberreichenbach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Oberreichenbach bei 260 %, für die Grundsteuer A bei 285 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Oberreichenbach hoch?
Mit 260 % liegt Oberreichenbach auf Platz 1076 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 45 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Oberreichenbach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 260 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Oberreichenbach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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