Grundsteuer-Hebesatz Neustadt a.d.Waldnaab
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Neustadt a.d.Waldnaab (Neustadt a.d.Waldnaab) in Bayern.
Neustadt a.d.Waldnaab
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09374139
So steht Neustadt a.d.Waldnaab im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 270 % liegt Neustadt a.d.Waldnaab auf Platz 1017 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 48 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Neustadt a.d.Waldnaab liegt 8 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab
Von den 38 Gemeinden im Kreis Neustadt a.d.Waldnaab hat Neustadt a.d.Waldnaab den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 198 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 270 % gesunken (-60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %).
Rechenbeispiel für Neustadt a.d.Waldnaab
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neustadt a.d.Waldnaab 270 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 8 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 162,00 € im Jahr bzw. 40,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 270 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 270 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neustadt a.d.Waldnaab.
Hebesatz-Entwicklung in Neustadt a.d.Waldnaab
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 330 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 330 % | 330 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 330 % | 330 % | 0 % |
| 2025 | 270 % | 270 % | -60 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Neustadt a.d.Waldnaab
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Altenstadt a.d.Waldnaab | 4.692 | 280 % | 2025 |
| 2 | Mantel | 2.793 | 270 % | 2025 |
| 3 | Neustadt a.d.Waldnaab | 5.948 | 270 % | 2025 |
| 4 | Irchenrieth | 1.699 | 260 % | 2025 |
| 5 | Bechtsrieth | 1.056 | 250 % | 2025 |
| 6 | Schirmitz | 2.107 | 250 % | 2025 |
| 7 | Kohlberg | 1.194 | 240 % | 2025 |
| 8 | Speinshart | 1.111 | 240 % | 2025 |
| 9 | Grafenwöhr | 6.347 | 230 % | 2025 |
| 10 | Weiherhammer | 3.934 | 230 % | 2025 |
| 11 | Windischeschenbach | 4.886 | 230 % | 2025 |
| 12 | Pirk | 1.910 | 220 % | 2025 |
| 13 | Trabitz | 1.316 | 220 % | 2025 |
| 14 | Pressath | 4.149 | 210 % | 2025 |
| 15 | Eschenbach i.d.OPf. | 4.370 | 200 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Neustadt a.d.Waldnaab
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neustadt a.d.Waldnaab?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neustadt a.d.Waldnaab bei 270 %, für die Grundsteuer A bei 270 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Neustadt a.d.Waldnaab hoch?
Mit 270 % liegt Neustadt a.d.Waldnaab auf Platz 1017 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 48 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Neustadt a.d.Waldnaab den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 270 % gesunken (-60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neustadt a.d.Waldnaab?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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