Grundsteuer-Hebesatz Neunkirchen a.Brand
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Neunkirchen a.Brand (Forchheim) in Bayern.
Neunkirchen a.Brand
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09474154
So steht Neunkirchen a.Brand im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 275 % liegt Neunkirchen a.Brand auf Platz 996 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 51 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Neunkirchen a.Brand liegt 3 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Forchheim
Von den 29 Gemeinden im Kreis Forchheim hat Neunkirchen a.Brand den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 259 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 275 % gesunken (-125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Neunkirchen a.Brand
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neunkirchen a.Brand 275 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 3 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 165,00 € im Jahr bzw. 41,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 275 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 275 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neunkirchen a.Brand.
Hebesatz-Entwicklung in Neunkirchen a.Brand
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 380 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 400 % | 0 % |
| 2025 | 450 % | 275 % | -125 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Forchheim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 5 | Egloffstein | 2.064 | 325 % | 2025 |
| 6 | Eggolsheim | 6.521 | 305 % | 2025 |
| 7 | Hausen | 3.658 | 300 % | 2025 |
| 8 | Hiltpoltstein | 1.486 | 300 % | 2025 |
| 9 | Gößweinstein | 4.290 | 295 % | 2025 |
| 10 | Ebermannstadt | 6.692 | 290 % | 2025 |
| 11 | Igensdorf | 5.057 | 280 % | 2025 |
| 12 | Neunkirchen a.Brand | 8.052 | 275 % | 2025 |
| 13 | Dormitz | 1.919 | 265 % | 2025 |
| 14 | Effeltrich | 2.441 | 260 % | 2025 |
| 15 | Langensendelbach | 3.080 | 260 % | 2025 |
| 16 | Weilersbach | 1.991 | 250 % | 2025 |
| 17 | Pinzberg | 1.958 | 240 % | 2025 |
| 18 | Kunreuth | 1.404 | 220 % | 2025 |
| 19 | Pretzfeld | 2.349 | 215 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Neunkirchen a.Brand
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neunkirchen a.Brand?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neunkirchen a.Brand bei 275 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Neunkirchen a.Brand hoch?
Mit 275 % liegt Neunkirchen a.Brand auf Platz 996 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 51 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Neunkirchen a.Brand den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 275 % gesunken (-125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neunkirchen a.Brand?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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