Michelsneukirchen

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Bayern Cham PLZ 93185 1.728 Einwohner
Grundsteuer A 340 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 300 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -40 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09372142

Grundsteuer für Michelsneukirchen berechnen
Auf einen Blick

So steht Michelsneukirchen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 300 % liegt Michelsneukirchen auf Platz 757 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Michelsneukirchen liegt 22 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Cham

Von den 39 Gemeinden im Kreis Cham hat Michelsneukirchen den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 225 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 300 % gesunken (-20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %).

Rechenbeispiel für Michelsneukirchen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Michelsneukirchen 300 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 22 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 180,00 € im Jahr bzw. 45,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 300 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 300 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Michelsneukirchen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Michelsneukirchen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 320 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 320 % 0 %
2024 (vor der Reform) 340 % 340 % +20 %
2025 340 % 300 % -40 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Cham

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Cham

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bad Kötzting 7.390 320 % 2025
2 Falkenstein 3.420 310 % 2025
3 Rettenbach 1.814 310 % 2025
4 Michelsneukirchen 1.728 300 % 2025
5 Blaibach 1.895 285 % 2025
6 Traitsching 4.229 280 % 2025
7 Roding 13.060 260 % 2025
8 Furth im Wald 8.525 250 % 2025
9 Lam 2.585 250 % 2025
10 Schorndorf 3.070 250 % 2025
11 Arnschwang 2.010 230 % 2025
12 Arrach 2.292 230 % 2025
13 Chamerau 2.500 230 % 2025
14 Eschlkam 3.294 230 % 2025
15 Grafenwiesen 1.478 230 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (39 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Michelsneukirchen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Michelsneukirchen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Michelsneukirchen bei 300 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Michelsneukirchen hoch?

Mit 300 % liegt Michelsneukirchen auf Platz 757 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Michelsneukirchen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 300 % gesunken (-20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Michelsneukirchen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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