Lindau (Bodensee), GKSt

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Bayern Lindau (Bodensee) PLZ 88131 25.702 Einwohner
Grundsteuer A 325 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 530 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +93 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09776116

Grundsteuer für Lindau (Bodensee), GKSt berechnen
Auf einen Blick

So steht Lindau (Bodensee), GKSt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 530 % liegt Lindau (Bodensee), GKSt auf Platz 23 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Lindau (Bodensee), GKSt liegt 252 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Lindau (Bodensee)

Von den 19 Gemeinden im Kreis Lindau (Bodensee) hat Lindau (Bodensee), GKSt den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 402 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 530 % gestiegen (+125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 437 %).

Rechenbeispiel für Lindau (Bodensee), GKSt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lindau (Bodensee), GKSt 530 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 252 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 318,00 € im Jahr bzw. 79,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 530 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 530 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lindau (Bodensee), GKSt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Lindau (Bodensee), GKSt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 325 % 405 % –
2023 (vor der Reform) 325 % 405 % 0 %
2024 (vor der Reform) 325 % 437 % +32 %
2025 325 % 530 % +93 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Lindau (Bodensee)

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Lindau (Bodensee)

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Nonnenhorn 1.779 690 % 2025
2 Lindau (Bodensee), GKSt 25.702 530 % 2025
3 Wasserburg (Bodensee) 3.890 530 % 2025
4 Bodolz 2.918 440 % 2025
5 Gestratz 1.334 440 % 2025
6 Oberreute 1.678 400 % 2025
7 Stiefenhofen 1.878 400 % 2025
8 Hergatz 2.442 390 % 2025
9 Weiler-Simmerberg 6.327 390 % 2025
10 Scheidegg 4.475 380 % 2025
11 Hergensweiler 1.915 360 % 2025
12 Lindenberg i.Allgäu 11.572 360 % 2025
13 Röthenbach (Allgäu) 1.964 360 % 2025
14 Sigmarszell 2.911 360 % 2025
15 Grünenbach 1.571 340 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (19 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Lindau (Bodensee), GKSt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lindau (Bodensee), GKSt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lindau (Bodensee), GKSt bei 530 %, für die Grundsteuer A bei 325 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Lindau (Bodensee), GKSt hoch?

Mit 530 % liegt Lindau (Bodensee), GKSt auf Platz 23 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Lindau (Bodensee), GKSt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 530 % gestiegen (+125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 437 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lindau (Bodensee), GKSt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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