Gundelfingen a.d.Donau

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Bayern Dillingen a.d.Donau PLZ 89423 7.836 Einwohner
Grundsteuer A 260 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 260 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -125 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09773136

Grundsteuer für Gundelfingen a.d.Donau berechnen
Auf einen Blick

So steht Gundelfingen a.d.Donau im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 260 % liegt Gundelfingen a.d.Donau auf Platz 1076 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 45 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Gundelfingen a.d.Donau liegt 18 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Dillingen a.d.Donau

Von den 27 Gemeinden im Kreis Dillingen a.d.Donau hat Gundelfingen a.d.Donau den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 209 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 260 % gesunken (-125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 385 %).

Rechenbeispiel für Gundelfingen a.d.Donau

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gundelfingen a.d.Donau 260 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 18 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 156,00 € im Jahr bzw. 39,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 260 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 260 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gundelfingen a.d.Donau.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Gundelfingen a.d.Donau

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 410 % 385 % –
2023 (vor der Reform) 410 % 385 % 0 %
2024 (vor der Reform) 410 % 385 % 0 %
2025 260 % 260 % -125 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Dillingen a.d.Donau

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dillingen a.d.Donau

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Buttenwiesen 6.124 310 % 2025
2 Wertingen 9.534 310 % 2025
3 Lauingen (Donau) 11.604 285 % 2025
4 Dillingen a.d.Donau, GKSt 19.643 260 % 2025
5 Gundelfingen a.d.Donau 7.836 260 % 2025
6 Höchstädt a.d.Donau 6.910 255 % 2025
7 Binswangen 1.331 250 % 2025
8 Laugna 1.556 250 % 2025
9 Syrgenstein 3.862 250 % 2025
10 Villenbach 1.270 250 % 2025
11 Zusamaltheim 1.308 250 % 2025
12 Bachhagel 2.282 210 % 2025
13 Wittislingen 2.543 210 % 2025
14 Zöschingen 762 210 % 2025
15 Bissingen 3.647 190 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Gundelfingen a.d.Donau

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gundelfingen a.d.Donau?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gundelfingen a.d.Donau bei 260 %, für die Grundsteuer A bei 260 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Gundelfingen a.d.Donau hoch?

Mit 260 % liegt Gundelfingen a.d.Donau auf Platz 1076 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 45 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Gundelfingen a.d.Donau den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 260 % gesunken (-125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 385 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gundelfingen a.d.Donau?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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