Grundsteuer-Hebesatz Großbardorf
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Großbardorf (Rhön-Grabfeld) in Bayern.
Großbardorf
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09673126
So steht Großbardorf im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 200 % liegt Großbardorf auf Platz 1589 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 17 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Großbardorf liegt 78 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rhön-Grabfeld
Von den 37 Gemeinden im Kreis Rhön-Grabfeld hat Großbardorf den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 247 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 200 % gesunken (-250 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %).
Rechenbeispiel für Großbardorf
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Großbardorf 200 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 78 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 120,00 € im Jahr bzw. 30,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 200 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 200 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Großbardorf.
Hebesatz-Entwicklung in Großbardorf
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 450 % | 450 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 450 % | 450 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 450 % | 450 % | 0 % |
| 2025 | 400 % | 200 % | -250 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhön-Grabfeld
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 14 | Heustreu | 1.263 | 250 % | 2025 |
| 15 | Nordheim v.d.Rhön | 1.046 | 250 % | 2025 |
| 16 | Wollbach | 1.404 | 250 % | 2025 |
| 17 | Mellrichstadt | 5.458 | 230 % | 2025 |
| 18 | Sondheim v.d.Rhön | 933 | 230 % | 2025 |
| 19 | Oberelsbach | 2.634 | 210 % | 2025 |
| 20 | Sandberg | 2.291 | 210 % | 2025 |
| 21 | Großbardorf | 931 | 200 % | 2025 |
| 22 | Saal a.d.Saale | 1.517 | 200 % | 2025 |
| 23 | Wülfershausen a.d.Saale | 1.547 | 200 % | 2025 |
| 24 | Großeibstadt | 1.034 | 190 % | 2025 |
| 25 | Bastheim | 1.976 | 175 % | 2025 |
| 26 | Willmars | 555 | 170 % | 2025 |
| 27 | Hendungen | 824 | 165 % | 2025 |
| 28 | Aubstadt | 736 | 160 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Großbardorf
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Großbardorf?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Großbardorf bei 200 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Großbardorf hoch?
Mit 200 % liegt Großbardorf auf Platz 1589 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 17 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Großbardorf den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 200 % gesunken (-250 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Großbardorf?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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