Fellen

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Bayern Main-Spessart PLZ 97778 838 Einwohner
Grundsteuer A 400 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 300 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -100 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09677128

Grundsteuer für Fellen berechnen
Auf einen Blick

So steht Fellen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 300 % liegt Fellen auf Platz 757 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Fellen liegt 22 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Main-Spessart

Von den 40 Gemeinden im Kreis Main-Spessart hat Fellen den 18.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 294 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 300 % gesunken (-100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Fellen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Fellen 300 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 22 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 180,00 € im Jahr bzw. 45,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 300 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 300 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Fellen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Fellen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2025 400 % 300 % -100 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Main-Spessart

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Main-Spessart

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
12 Bischbrunn 1.808 320 % 2025
13 Erlenbach b.Marktheidenfeld 2.387 320 % 2025
14 Gössenheim 1.097 320 % 2025
15 Gräfendorf 1.283 310 % 2025
16 Hasloch 1.324 310 % 2025
17 Marktheidenfeld 11.306 310 % 2025
18 Aura i.Sinngrund 913 300 % 2025
19 Fellen 838 300 % 2025
20 Gemünden a.Main 10.021 300 % 2025
21 Karbach 1.472 300 % 2025
22 Kreuzwertheim 3.776 300 % 2025
23 Neuendorf 803 300 % 2025
24 Rechtenbach 1.050 300 % 2025
25 Rieneck 1.833 300 % 2025
26 Zellingen 6.343 300 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (40 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Fellen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Fellen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Fellen bei 300 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Fellen hoch?

Mit 300 % liegt Fellen auf Platz 757 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Fellen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 300 % gesunken (-100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Fellen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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