Burgau

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Bayern Günzburg PLZ 89331 10.677 Einwohner
Grundsteuer A 400 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 280 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -30 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09774121

Grundsteuer für Burgau berechnen
Auf einen Blick

So steht Burgau im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 280 % liegt Burgau auf Platz 940 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 52 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Burgau liegt 2 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Günzburg

Von den 34 Gemeinden im Kreis Günzburg hat Burgau den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 254 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 310 % auf 280 % gesunken (-30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 310 %).

Rechenbeispiel für Burgau

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Burgau 280 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 2 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 168,00 € im Jahr bzw. 42,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 280 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 280 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Burgau.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Burgau

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 310 % 310 % –
2023 (vor der Reform) 310 % 310 % 0 %
2024 (vor der Reform) 310 % 310 % 0 %
2025 400 % 280 % -30 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Günzburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Günzburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
6 Bubesheim 1.570 320 % 2025
7 Leipheim 7.385 320 % 2025
8 Ursberg 3.199 320 % 2025
9 Günzburg, GKSt 21.291 310 % 2025
10 Ichenhausen 9.354 310 % 2025
11 Kammeltal 3.361 300 % 2025
12 Ziemetshausen 3.177 290 % 2025
13 Burgau 10.677 280 % 2025
14 Münsterhausen 1.986 280 % 2025
15 Jettingen-Scheppach 6.976 270 % 2025
16 Offingen 4.365 250 % 2025
17 Rettenbach 1.691 250 % 2025
18 Breitenthal 1.258 235 % 2025
19 Neuburg a.d.Kammel 3.285 235 % 2025
20 Bibertal 4.908 230 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (34 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Burgau

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Burgau?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Burgau bei 280 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Burgau hoch?

Mit 280 % liegt Burgau auf Platz 940 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 52 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Burgau den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 310 % auf 280 % gesunken (-30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 310 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Burgau?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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